-Von Freitag bis Sonntag volles Programm mit Langlauf
-Die drei Tage Südtiroler Langlauf eröffnet der Welsberger City Sprint
-Eingeschrieben ist auch der Bruder des Langlauf-Olympiasiegers Dario Cologna
-Am Samstag der klassische Volkslauf, am Sonntag der Freistil-Lauf
Der Count-down für den Gsieser-Tal-Lauf von Freitag, 19. Februar, bis Sonntag, 21. Februar, hat begonnen und er wird von kräftigen „europäischen“ Farben geprägt sein. Die drei Tage auf schmalen Latten im Südtiroler Hochtal stehen heuer ganz im Zeichen der 27. Auflage des bekannten Volkslaufes, der nach zwei Jahren wieder in den Schoß des Europacup’s, bzw. Kontinentalcup’s, zurückkehrt ist. Mit ein Grund wieder dabei zu sein bei dem vom Präsidenten des OrganisationskomiteeS Walter Felderer passend bezeichneten „3-Tre-Rennen des Langlaufs“, eine Veranstaltung die seit dem fernen 1984 einen Höhenflug von Jahr zu Jahr erlebt.
Los geht’s am Freitag Abend mit dem Adrenalin ausschüttenden City Sprint im Zentrum von Welsberg. Ein faszinierendes Nachrennen mit Start um 19 Uhr, das, wie es die Tradition will, die Herzen der vielen Begeisterten und Touristen am Pistenrand beflügelt.
Der Dorfrundkurs wird in allen Details von den Zuständigen des Organisationskomitees unter Präsident Alex Burger bestens vorbereitet. Er kann auf die Mithilfe von 100 Freiwilligen rechnen. Wahrlich eine außerordentliche „Maschinerie“, die von Freitag morgen mit der Verteilung von 950 Kubikmetern Schnee auf den Straßen des Südtiroler Ortes beginnt, was 70 LKW-Ladungen gleichkommt. Mehr als 800 Meter Kabel für 66 Scheinwerfer werden auf der Strecke verteilt. Wenn das Rennen beendet ist, tritt das gesamte Team des City Sprints auf die Piste um die Straßen vom Schnee zu befreien, so dass am Samstag morgen das Städtchen Welsberg zur gewohnten Normalität zurückkehren kann.
Am Samstag und Sonntag gehört die Aufmerksamkeit dann dem Gsieser-Tal-Lauf mit den zwei Varianten von 30 und 42 Kilometern. Beim klassischen „Gsieser“ am Samstag gibt es Italienpokal-Punkte, während am Sonntag Europa- und Slavic-Cup-Punkte vergeben werden, die den Freistil-Spezialisten besonders entgegen kommen.
Mitten im Südtiroler Organisationskomitee wird in diesem Jahr auch eine Delegation aus der polnischen Stadt Zakopane, Kandidatin für die nordischen Skiweltmeisterschaften 2015, sein. Die Durchführung des Slavic-Cup’s ist aus der Zusammenarbeit zwischen den beiden Komitees, jener aus Polen und der aus Gsies, hervorgegangen.
Der Gsieser-Tal-Lauf 2010 wird am Start Athleten aus über 20 Nationen erleben und was den Europacup betrifft, die besten, welche nicht für Olympia in Vancouver nominiert worden sind.
Wie bereits gesagt, wird am Freitag Abend der City Sprint in Welsberg losstarten und dabei werden die besten Langläufer/innen der Kategorien Junioren und Senioren – 16 Athleten für die erste und 16 für die zweite Kategorie – die bei der Qualifikation am Vormittag in St. Magdalena die besten Zeiten erzielt haben, an den Start gehen. Im vorigen Jahr zwar es ein Zweikampf zwischen Italien und der Schweiz und dabei hatten die Eidgenossen das bessere Los gezogen. Auf das höchste Treppchen auf dem Podest sind die 23-jährige Laurien Van der Graaf und ihr Landsmann Andreas Waldmeier gestiegen und man kann darauf wetten, dass beide wieder auf Erfolgsjagd gehen werden. Neben den zwei werden auch noch Jöri Kindschi – Zweiter 2009 – und der noch sehr junge Gianluca Cologna, Bruder des frischgebackenen Olympiasiegers über 15 km-Freistil von Vancouver vor wenigen Tagen und Gewinner der Tour de Ski 2009, ins Rennen gehen.
Den Schweizern entgegenhalten werden die „Azzurri“ Matteo Ceol, Andrea Zattoni, Alex Vanzetta und Bruno Debertolis, der in Welsberg 2004 und 2007 gewonnen hat und Zweiter im Jahre 2006 und Dritter 2008 war. Bei den Junioren muss auf Gaia Vuerich und auf den 19-jährigen Federico Pellegrino geachtet werden, die beide kürzlich Protagonisten bei der Junioren-Weltmeisterschaft im Januar in Hinterzarten (Deutschland) waren, wo im Sprint für Vuerich ein vierter Rang und für Pellegrino sogar Bronze herausschaute.
Weitere Athleten, die mit einem Podestplatz beim schnellen Rennen in Welsberg rechnen können, kommen aus Österreich und Deutschland. Letztere Nation wird angeführt von Erik Hänel, der 2007 einen Podiumsplatz herauslaufen konnte.
Ein Großteil der Teilnehmer am City Sprint wird dann auch am Sonntag beim Freistil-Volkslauf auf Europacup-Punktejagd gehen.
Die Einschreibungen zum Gsieser-Tal-Lauf 2010 sind bis 20. Februar offen und wenn man in Betracht zieht, dass bereits bei den Amateuren 20 Prozent mehr Nennungen als im Vorjahr vorliegen, kann mit einer regelrechten Invasion im Südtirol Hochtal gerechnet werden. Somit steht drei Tagen im Zeichen des Festes und Unterhaltung auf schmalen Latten nichts mehr entgegen.
Alle Informationen können auf der Homepage www.valcasies.com entnommen werden, wobei spezielle Sektionen auch dem Unterhaltungsprogramm mit Musikgruppen, den Initiativen „Just for Fun“ – für jene Langläufer die keine Zeitnehmung mögen, dafür mehr …. die Verpflegungsstellen – und „Bus&Run“, um das Gsieser Tal im Bus aus dem Veneto, Trentino und Bozen zu erreichen.
Der Sender Rai Sport Più wird von den drei Europa-Langlauftagen in Südtirol mit folgenden Einschaltungen zum Volkslanglauf 2010 berichten: Sonntag, 21. Februar, von 9.15 bis 9.45 Uhr mit einer Ausstrahlung von 30 Minuten der Rennen vom Freitag und Samstag. Diese wird am Montag von 14.45 bis 15.15 Uhr wiederholt und von einer halbstündigen Ausstrahlung der Bilder des Rennens vom Sonntag, von 15.15 bis 15.45 Uhr, gefolgt.
Infos: www.valcasies.com
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