-Überraschend hat für den klassischen Lauf die österreichische Kanu-Nationalmannschaft gemeldet
-Es fehlen nur mehr wenige Tage für das Renn-Wochenende vom 19. bis zum 21. Februar
-Bestätigt wurden die Sendezeiten auf RAI-Sport für insgesamt 90 Minuten am Sonntag und Montag
-Die Einschreibezahlen erleben einen Höhenflug und lösen große Zufriedenheit aus
Ruder an der Stelle von Langlauf-Skistöcken? Die Veranstalter des Gsieser-Tal-Laufes waren für einen Moment verblüfft, als sie die gleichzeitige Anmeldung für das Langlauf-Wochenende vom 19. bis zum 21. Februar von zehn österreichischen Namen erhalten haben. Es handelte sich dabei um die Kanu-Nationalmannschaft jenseits der Grenze.
Und es hat sich dabei um keinen Fehler gehandelt. Die Athleten der Kanu-Nationalmannschaft hatten wirklich entschieden, bei einem erfolgreichen Langlaufrennen an den Start zu gehen, an einem Event, welcher der prestigeträchtigen Euroloppet-Rennserie angehört und in diesem Jahr einen neuen Teilnehmerrekord anstrebt.
Auch der italienische Kanute Antonio Rossi hatte von der Teilnahme der österreichischen Athleten gehört und erwägt nun ebenfalls, die Herausforderung anzunehmen. Und für ihn, der schon zwei Mal die Marcialonga über 70 km bestritten hat, dürften die 42 km des Gsieser-Tal-Laufes ein „Spaziergang“ sein. Der Champion aus Lecce schaut sich derzeit nach seinen Verpflichtungen um, bevor er die Entscheidung endgültig trifft.
Es ist eine richtige Top-Veranstaltung der vom Team um Walter Felderer organisierte Volkslauf, sozusagen eine „Perle“ von Südtirol, mit drei Tagen im Sinne des Sports auf hohen Niveau: Freitag, 19. Februar, der City Sprint von Welsberg bei Nacht, gültig für den Europacup (Kontinental Cup und Slavic Cup); Samstag, 20. Februar, das Rennen im klassischen Stil über 30 oder 42 km, gültig für den Italien-Pokal. Am Sonntag, 21. Februar, wieder Europacup mit dem Höhepunkt, dem 30 oder 42 km Volkslauf im Freistil. Am Samstag bleibt aber auch der Raum für den Nachwuchs beim Mini-Gsieser.
Es werden zwar wegen der gleichzeitigen Austragung der olympischen Spiele nicht die absoluten Top-Langläufer teilnehmen, aber immerhin die besten der nicht nominierten Athleten für Vancouver.
Die wertvollen Punkte für den Europacup garantieren aber immerhin einen Erfolg in Bezug auf die Ergebnisse. Ein Erfolg an sich ist aber schon die große Anzahl von Athleten, die das Startgelände bevölkern werden und das gilt für den klassischen- wie auch für den Freistil-Volkslauf. Diese Zahlen lassen die Herzen der Veranstalter höher schlagen.
Derzeit stehen bereits 24 teilnehmende Nationen fest, wahrlich ein gutes Zeichen „von Welt“ für diese 27. Auflage, die bereits jetzt ihren fixen Platz hat in drei Sendungen von Rai Sport Più: Am Sonntag, 21. Februar, ist von 9.15 bis 9.45 Uhr eine Aufzeichnung von 30 Minuten der Rennen von Freitag und Samstag zu sehen. Diese Sendung wird am Montag von 14.45 bis 15.15 wiederholt und anschließend folgt eine halbstündige Aufzeichnung mit Bildern des Rennens vom Sonntag, von 15.15. bis 15.45 Uhr. Man darf nicht vergessen, dass wir inmitten der Olympia-Berichterstattung sind.
Dass der Gsieser-Tal-Lauf ein Rennen für die große Masse ist und vor allem bei den Hobbyläufern beliebt ist, zeigt die Initiative „Just for Fun“, die heuer ein Plus von 30 Prozent der Einschreibungen verzeichnet. Es ist „die“ Gelegenheit für den wahren Liebhaber des Skisports im Rahmen der großen Atmosphäre einer Veranstaltung zu laufen, der aber gleichzeitig nicht die Herausforderung der Stoppuhr mag. Diese „Amateure“, die mit einem großen roten Herzen und der Schrift „Just for Fun“ auf der Startnummer (ohne Nummer allerdings) laufen, starten nach den Rennläufern und nehmen die sanftere Strecke über 30 km in Angriff. Unterwegs können die Freizeitsportler die zahlreichen und bestens ausgestatteten Verpflegungsstellen in Anspruch nehmen und sich dann auf das Schlussmenü stürzen. Für diese Teilnehmer gibt es keine Wertung, dafür aber ein schönes Teilnahmediplom.
Für die Stärksten gibt es hingegen eine interessante Gewinnsumme. Um das Rennen spannend zu halten, sind auch Zwischensprints, die anspornend wirken für den Gewinn von Prämien, vorgesehen. Für das klassische Rennen am Samstag über 42 km ist der „Südtirol Sprint“ in St. Magdalena platziert. Am Sonntag hingegen beim Freistil-Rennen sind zwei Sprints vorgesehen und zwar der „Marlene Sprint“ in Pichl und der „Mila Sprint“ in St. Martin.
Wer keine Ambitionen für die Wertungsliste hat, kann bei der Verlosung von sieben MTBikes sein Glück versuchen. Dies hat in Gsies schon Tradition. Ein Rad ist den Teilnehmern des Mini-Gsiesers vorbehalten, zwei für das klassische Rennen und vier für die Teilnehmer am Freistil-Rennen.
Infos: www.valcasies.com
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